Bevor der neue Waschtrockner läuft, muss er richtig angeschlossen werden. Hier die wichtigsten Punkte, damit beim Einbau nichts schiefgeht.
Was du für den Anschluss brauchst
- Kaltwasseranschluss: ein normaler Wasserhahn mit 3/4-Zoll-Gewinde, wie er für jede Waschmaschine üblich ist
- Abwasseranschluss: ein Siphon mit Ablaufmöglichkeit für den Ablaufschlauch, meist am Waschbecken- oder Spülensiphon oder ein eigener Bodenablauf
- Stromanschluss: eine geerdete Steckdose (Schutzkontakt), die nicht über eine Mehrfachsteckdose mit anderen Großgeräten geteilt wird
- Stabiler, ebener Stellplatz: Wasserwaage nutzen und die Gerätefüße entsprechend justieren — ein schief stehendes Gerät vibriert stärker und kann mit der Zeit wandern
Braucht man einen Abluftschlauch?
Nein. Waschtrockner arbeiten mit Kondensations- oder Wärmepumpentechnik und führen die entzogene Feuchtigkeit über das normale Abwasser ab — anders als klassische Abluft-Kondensationstrockner brauchen sie keinen Abluftschlauch nach draußen. Das macht die Aufstellung auch in Räumen ohne Fenster oder Außenwand möglich.
Schritt für Schritt: Erstinbetriebnahme
- Transportsicherungen auf der Rückseite des Geräts entfernen (steht in der Anleitung, oft mehrere Schrauben) — wird das vergessen, kann das Gerät beim ersten Waschgang beschädigt werden
- Zulaufschlauch am Gerät und am Wasserhahn anschließen, auf festen Sitz der Dichtungen achten
- Ablaufschlauch am Siphon befestigen, dabei die vom Hersteller vorgegebene maximale Höhe nicht überschreiten
- Gerät mit der Wasserwaage ausrichten, Füße feststellen
- Vor der ersten „echten“ Wäsche einen Leerlauf-Waschgang ohne Wäsche starten, um Produktionsrückstände zu entfernen
Typische Anschlussfehler vermeiden
- Transportsicherungen vergessen → lauter, klopfende Geräusche und erhöhter Verschleiß
- Zulaufschlauch geknickt oder zu stramm verlegt → Leckagen mit der Zeit
- Gerät nicht mit Wasserwaage ausgerichtet → „Wandern“ der Maschine im Schleudergang
- Steckdose über eine alte Mehrfachsteckerleiste statt direkt in der Wand → Brandgefahr bei Dauerlast