Ein Waschtrockner arbeitet doppelt so viel wie eine normale Waschmaschine — Waschen und Trocknen in einem Gerät bedeutet auch doppelten Pflegeaufwand. Wer ein paar Handgriffe regelmäßig macht, verlängert die Lebensdauer deutlich und vermeidet Geruchsbildung.
Nach jedem Waschgang
- Bullauge/Tür einen Spalt offen lassen, damit die Trommel trocknen kann und sich kein Schimmel bildet
- Waschmittelfach leicht herausziehen, damit Restfeuchte abtrocknen kann
Wöchentlich bis monatlich
- Flusensieb reinigen: Bei Waschtrocknern mit Kondensationstechnik sammelt sich hier Flusen aus dem Trockenvorgang — verstopft es, sinkt die Trockenleistung spürbar und der Stromverbrauch steigt
- Kondensatbehälter leeren: Bei reinen Kondensationstrocknern ohne Abwasseranschluss für den Kondensatablauf muss der Behälter regelmäßig geleert werden
- Wärmetauscher prüfen: Bei Wärmepumpengeräten setzt sich hier ebenfalls Flusen ab — Herstelleranleitung für die Reinigungsintervalle beachten (oft alle paar Monate)
Alle paar Monate
- Trommelreinigungsprogramm nutzen (falls vorhanden) oder einen Leerwaschgang bei 60-90°C mit Waschmaschinenreiniger oder etwas Essigessenz fahren, um Waschmittelrückstände und Kalk zu lösen
- Gummidichtung am Bullauge abwischen — hier sammelt sich am meisten Feuchtigkeit und damit auch am ehesten Schimmel
- Waschmittelschublade komplett herausnehmen und unter fließendem Wasser reinigen, Rückstände lösen sich oft erst nach Einweichen
Typische Anzeichen für fällige Wartung
- Wäsche kommt nach dem Trocknen nicht mehr richtig trocken → meist verstopftes Flusensieb oder Wärmetauscher
- Unangenehmer Geruch aus der Trommel → Gummidichtung und Waschmittelfach reinigen, Trommelreinigung fahren
- Deutlich längere Trockenzeiten als früher → Wärmetauscher/Flusensieb prüfen